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1. März 2008
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23. November 2007
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Neueste Interviews

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erste sätze

1. Welches Buch hätten Sie selbst gern geschrieben?

Da gibt es viele. »Owen Meany« von John Irving ist herausragend. Oder »The Orenda« von Joseph Boyden. Und alles von Alice Munro.

2. Welches Buch nimmt bei Ihnen unnötig Platz weg, ist aber immer noch da?

»Ulysses«. Ich habe es nie beendet, werde es irgendwann aber vielleicht schaffen.

3. Wann sind Sie mit einem Buch zufrieden?

Wenn ich das Gefühl habe, etwas erlebt zu haben, das in meinem eigenen Leben nie passiert wäre.

4. Sind Sie schon einmal einem Buchinhalt nachgereist?

Nachdem ich Michael Crummeys Erzählung »Galore« gelesen hatte, wollte ich unbedingt nach Neufundland fahren. Ich bin absolut nicht enttäuscht worden!

5. Wer oder was verführt Sie zu Büchern?

Ich spreche mit Freunden, lese Bücherblogs und suche nach Büchern von Autoren, deren vorherige Bücher ich gern gelesen habe. Ich lese der Geschichten und der Sprache wegen, und um Dinge zu erleben, von denen ich ansonsten nie erfahren hätte.
Wir haben »Der Cellist von Sarajevo« von Steven Galloway rezensiert.

Foto: Frances Raud
aus »5 Fragen an Steven Galloway«
von Interviews
erste sätze
Stumm und starr vor Angst hockt sie in ihrem Drehstuhl, als hätte die Ohrfeige sie betäubt. »Sie ruhig sind und bleiben still.« Ich greife nach dem Packband in meiner Jackentasche, fessle ihre Hände an die Armlehnen und die Fußgelenke an die Stuhlbeine. Mit mehreren Streifen klebe ich ihren rot geschminkten Mund zu.
aus »Ohrfeige«
von Abbas Khider
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