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5 Fragen an Titus Müller

erste sätze

Welches Buch hätten Sie gern selbst geschrieben?

»50 Shades of Grey« - wegen der Kohle (Autorin leider vergessen, zu faul zum Nachschlagen). »Wie die Toten leben« von Will Self, weil es unfassbar gut ist.

Welches Buch haben Sie zuletzt nicht zu Ende gelesen?

Ich lese fast nur noch Bücher nicht zu Ende, wo also wollen wir beginnen? Ah, vielleicht hier - »Wer wir sind und was wir wollen«, von einem jungen Mann, der meint für eine ganze Generation zu sprechen. Macht er leider nicht. Er spricht für die Spießer seiner Generation.

Welches Buch nehmen Sie mit auf die berühmte einsame Insel?

Darf ich meinen Computer mitnehmen?

Welches Buch hat Sie zuletzt am meisten überrascht?

Carolin Emcke: »Wie wir begehren«. Es hat mich überrascht im Sinne von: Verdammte Axt, ist das gut!

Welches Buch verdient Ihrer Meinung nach viel mehr Leser?

Rolf Pohl: »Feindbild Frau« - eine wunderbare, kluge und zum Kotzen treffende Untersuchung des ewigwährenden Hasses vieler Männer Frauen gegenüber.
Wir haben »Vielen Dank für das Leben« von Sibylle Berg rezensiert.
aus »5 Fragen an Sibylle Berg«
von Interviews
erste sätze
Joseph Conrad hat gesagt, jeder Schriftsteller sei so alt wie die Jahre, die seit seinem ersten Buch verstrichen sind. Kann sein, dass er sich dabei nach neuer Jugend sehnte, denn als er mit dem Schreiben anfing, hatte er schon ein halbes Leben hinter sich. Ich jedenfalls wäre nach seiner Zeitrechnung gerade dreizehn Jahre alt.
aus »Liebesnacht«
von Urs Widmer
IMPRESSUM