erste sätze

Welches Buch hätten Sie selbst gern geschrieben?

Die »Anne of Green Gables«-Bücher – ich liebe rothaarige Heldinnen! Da würde auch Pippi Langstrumpf gut passen. Und Harry Potter hätte ich vielleicht gerne geschrieben, wegen des Geldes. (Die Bücher selber habe ich noch nicht gelesen, irgendwann wird das mal nachgeholt.)

Welches Buch nimmt bei Ihnen unnötig Platz weg, ist aber immer noch da?

Es ist nicht nur ein Buch, es sind tausende. Ich habe eine riesige Comic-/Manga-Sammlung und versuche nach und nach immer ein paar Sachen loszuwerden. Aber 95% werden wohl bleiben, auch wenn ich sie nie wieder lesen werde ...

Wann sind sie mit einem Buch zufrieden?

Bei meinen eigenen Büchern? Wenn ich es selber gerne lese. Das ist zum Glück bis jetzt bei allen meinen Büchern so. Also bin ich auch ganz zufrieden mit denen. Wirklich glücklich bin ich mit einem Buch, wenn zu meinem positiven Gefühl auch noch gute Resonanz der Leser und gute Verkaufszahlen kommen. Dann ist alles perfekt!

Sind Sie schon einmal einem Buchinhalt nachgereist?

Ich habe sehr gerne »Das Schweigen der Lämmer&laqup; und »Hannibal« gelesen. Hannibal spielt zum großen Teil in Florenz, da bin ich auch hingefahren und habe Schauplätze besucht. Wobei ich mich da eher am Film orientiert habe. Denn ganz unter uns – ich bin allgemein ein größerer Film- als Buch-Fan. Aber psst!

Wer oder was verführt Sie zu Büchern?

Schöne Cover sind schon mal ein Anfang. Und ein spannendes Thema, ich lese gerne Sachbücher. Eigentlich sogar lieber als Romane. Wenn es da tolle neue Erkenntnisse zum Thema Evolution, Erziehung oder Gesundheit gibt, greife ich gerne zu.
Wir haben »Antoinette kehrt zurück« von Olivia Vieweg rezensiert.

Foto: privat
erste sätze

1. Welches Buch hätten Sie selbst gern geschrieben?

In der Regel immer das letzte was mich wirklich beeindruckt hat. Gegenwärtig wäre das Italo Calvinos »Wenn ein Reisender in einer Winternacht«. Vor allem weil es mich auf eine derart treffliche Art unterhalten, an der Nase herumgeführt und verzaubert hat, dass ich jedem nur raten kann, sich ein wenig darin zu verirren.

2. Welches Buch nimmt bei Ihnen unnötig Platz weg, ist aber immer noch da?

Das wäre wohl das Standardwerk »Kalorien im Griff«, dessen spröder aber sinnreicher Zauber sich mir zu erschließen bis zum heutigen Tage bedauerlicherweise versäumt hat.

3. Wann sind sie mit einem Buch zufrieden?

Wenn ich es gerne gelesen oder geschrieben habe, es mich darüber hinaus etwas gelehrt oder mich gefordert hat und es mich schlussendlich auf irgend eine Art verändert hat.

4. Sind Sie schon einmal einem Buchinhalt nachgereist?

In der Regel kommen die Inhalte eher nach mir an. Zumindest wenn ein Ort mich inspiriert. Die Inhalte anderer Bücher überwältigen mich ebenso wie Plätze eher heimtückisch um mich angemessen neugierig zurückzulassen.

5. Wer oder was verführt Sie zu Büchern?

Dieser Tage bloß vor allem Menschen, denen ich die Einschätzung eines Buches zutraue, Autoren, die in der Regel lang genug tot sind, um für das große Marketingkasperletheater der Gegenwart nicht mehr relevant zu sein, das Buch selbst und zuletzt meine unbändige Neugier.
Wir haben »Jadetrunk und Rabenfuß« und »Shadowboy« von Christian von Aster rezensiert.