5 Fragen an Spaceman Spiff

1. Welches Buch hätten Sie selbst gern geschrieben?

»Momo«. Weil es als Kinderbuch so wahnsinnig viel subtile Weisheit für alle Altersklasssen in sich trägt und traurigerweise in den 40 Jahren, seit es geschrieben wurde, sogar noch aktueller geworden ist.

2. Welches Buch nimmt bei Ihnen unnötig Platz weg, ist aber immer noch da?

Oh, da gibt es noch ein paar alte Schullektüren aus dem Deutschunterricht. Irgendwie stehen die hier nach über einem Jahrzehnt immer noch im Regal rum und ich muss gestehen, dass ich ein paar davon nicht mal gelesen hab.

3. Wann sind Sie mit einem Buch zufrieden?

Wenn ich es von vorne bis hinten durchgelesen hab, ist das schon mal ein gutes Indiz. Bücher, mit denen ich nicht zufrieden bin, lese ich selten komplett bis zum Schluss. Am schönsten ist es, wenn man gegen Ende jede einzelne Seite umso mehr in sich aufsaugt, weil man in der rechten Hand nur noch ein paar mickrige Blätter hält, obwohl man doch am liebsten noch ganze Stapel verschlingen wollen würde.

4. Sind Sie schon einmal einem Buchinhalt nachgereist?

Noch nicht, aber seit ich »The Corner« von David Simon (Schöpfer meiner Lieblingsserie »The Wire«) gelesen hab, würde ich mir Baltimore gerne mal aus nächster Nähe ansehen. (Auch wenn das angesichts der Drogenmilieu-Thematik wahrscheinlich keine so gute Idee ist.)

5. Wer oder was verführt Sie zu Büchern?

Bücher, die mich am meisten berührt haben oder am besten weiterbringen konnten, wurden mir bisher eigentlich fast immer von guten Freunden geschenkt oder empfohlen. Macht ja irgendwie auch Sinn, da sie wissen, wo mir gerade der Kopf steht, was mich bewegt und welche Fragen in mir arbeiten.

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