5 Fragen an Jaroslav Rudiš

jaroslavrudis

1. Welches Buch hätten Sie selbst gern geschrieben?

Ach, das sind einige. »Das Schloss« von Franz Kafka. Oder »Die Abenteuer des guten Soldaten Švejk im Weltkrieg« von Jaroslav Hašek. Dieses Buch mag ich sehr, dieses Jahr ist es neu und ganz toll von Antonín Brousek ins Deutsche übersetzt worden. Ich meine, Kafka, Hašek oder Bohumil Hrabal, das sind die Autoren, zu welchen ich oft zurückgehe, die ich sehr mag, die mir nicht aus dem Kopf gehen, die am Anfang meiner Schreiberei stehen.

2. Welches Buch nimmt bei Ihnen unnötig Platz weg, ist aber immer noch da?

Das sind sicher auch einige, vor allem viele Kochbücher. Keine Ahnung, woher die alle immer kommen.

3. Wann sind Sie mit einem Buch zufrieden?

Wenn es im Druck ist. Dann weiß ich auch, jetzt hast du Pech, jetzt kannst du nicht mehr umschreiben. Ich schreibe sonst bis in die letzte Sekunde um.

4. Sind Sie schon einmal einem Buchinhalt nachgereist?

Ach, viel. Ich war auf den Spuren von Švejk und Jaroslav Hašek durch Böhmen unterwegs. Das war eine schöne Sommerreise mit viel Bier, Knödeln und tollen Geschichten. Ich war öfters in Nymburk an der Elbe, wo Bohumil Hrabal gelebt hat. Schon toll, dass man dort alles anfassen kann und das Bier in derselben Kneipen trinken kann wie seine Helden. Und jetzt war ich in Náchod, wo Josef Škvorecký sein tolles Buch »Feiglinge« angesiedelt hat.

5. Wer oder was verführt Sie zu Büchern?

Ich mag Bücher einfach. So einfach ist es.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *